Die Emotionsschule lehrt Kindern einen besseren Zugang zu ihren Emotionen und „sich selbst“ zu finden. Mittels Bewegung, Musik, Gesang kreativem Schreiben, Malen und Entspannungsmethoden lernen die Kinder ihre Emotionen kennen, sowie diese positiv zu nutzen und Stressituationen gekonnt zu meistern.

Durch die Emotionsschule lernt ihr Kind sich besser kennenzulernen, mit Defiziten leichter umzugehen und Talente gewinnbringend zu nutzen, um das Selbstbewusstsein des Kindes zu stärken und eventuellen Negativfolgen von Stress und Überbelastung entgegenzuwirken. Durch die positive Nutzung von Kunst, Musik, Bewegung und Entspannung lernt das Kind sich anzunehmen.

Ziel der Emotionsschule ist:

  • Aufmerksamkeit und Achtsamkeit sich selbst, seinem Körper und Umwelt gegenüber entwickeln und fördern (Akzeptanz, Geduld, Freundichkeit, nicht bewerten, loslassen)
  • Angstfreiheit
  • Selbstverantwortung / Selbstfürsorge
  • Stressmanagement
  • Selbstbewusst werden / Selbstvertrauen stärken, Grenzen wahrnehmen und Umfeld gestalten
  • Herz öffnen, Emotionen artikulieren & akzeptieren können
  • Kritikfähigkeit: Lernen nicht alles persönlich zu nehmen
  • Innere Balance / Standfestigkeit erlangen
  • Selbstbild- und Selbstwertgefühl -> im soz. Miteinander Stärken und Schwächen sehen und akzeptieren lernen
  • Beziehungsfähigkeit und Empathie -> gute Beziehungen bauen Selbstwertgefühl und Sicherheit aus
  • Selbstbestimmtheit & Ausbildung des Realitätssinns -> ausprobieren und Weiterentwicklung von eigenen Fähigkeiten & Ressourcen führt zu der Einsicht Fehler machen zu dürfen und zu müssen
  • Umgang mit Gefühlen und Impulskontrolle -> hier bedarf es guter sowie erfahrener Anleitung
  • Selbstwirksamkeit -> Vertrauen in eigene Kompetenzen, Stressverarbeitung, Selbstberuhigung
  • Resilienz schaffen: Resilienz beschreibt die psychische Widerstandskraft gegenüber biologischen, physischen und psychischen Risiken in der Entwicklung.

Grundagen hierbei sind:

  • Selbststeuerung
  • Optimismus
  • Lösungsorientierung
  • Übernahme von Verantwortung
  • Positive Einstellung hinsichtlich der Zukunft
  • Aktive Gestaltung von Beziehungen
  • Vertrauen zukünftige Herausforderungen zu meistern

 

In der Emotionsschule lernen Kinder Gefühle kennen und gleichzeitig bewerten. Sie lernen Emotionen (individuell konnotierte Gefühle) zu akzepteren, damit sie sich besser akzeptiren und lieben können, um Verhaltensdefizite zu verbessern und alte Stressbewältigungsmuster aufzubrechen und diese neu und positiv zu gestalten, um die Belastungsgrenze weiter nach oben zu verschieben.

Dabei ist Selbstliebe nicht Egozentrik, Narzissmus oder Selbstsucht. Sich selbst lieben und bejahen, ermöglicht eine positive Beziehung zu anderen.

Selbstakzeptanz bedeutet sich selbst mit Stärken und Schwächen zu akzeptieren und das Selbstvertrauen zu stärken und sich selbst anzunehmen.

Der Kurs soll Kindern mit Hochsensibilität als auch Kindern mit Stressbelastungssymptomen helfen, sich kennen- und akzeptieren zu lernen, sowie einen positiven Umgang mit sich und anderen im Alltag zu erlernen. Durch Stressbewältigungsstrategien und Entspannungstechniken kommt es zu einer merklichen Verbesserung der Lebensqualität .

Der Kurs heisst Emotionsschule und ist Anleitung zur Selbstliebe und Selbstakzeptanz.

Durch Selbstliebe und Selbstakzeptanz können wir Grenzen erkennen und setzen und bei anderen erkennen und einhalten. Dies verbessert die Kommunikation und den Umgang im sozialen Miteinander.

Die Therapieform gründet sich in den Bereichen:

  • Tanztherapie
  • Entspannungstechniken
  • Sport
  • Musiktherapie
  • Kunsttherapie
  • Clownstherapie
  • Psychomotorik

 

Kinder mit Hochsensibilität und einer verstärkten Reizaufnahme und – Verarbeitung stehen unter besonders Stress belastenden Situationen und sollen hier einen Zugang zu sich und ihrer Gefühlswelt erhalten, um durch Stressmanagement zu einer Regulierung der unter Stress auftretenden psychophysischen Aktivierung zu finden. Es gibt Anteile aus der Tanztherapie, Kunsttherapie, Theaterarbeit, Sport und Entspannung, die darauf zielen, dass sich das ausgegrenzte Kind selbst akzeptieren und danach lieben lernt. Durch die eigene Akzeptanz kann man eigene Grenzen und Bedürfnisse erkennen und diese schützend wahren. Dadurch werden diese Kinder auch aufmerksamer für die Grenzen anderer und können mehr auf diese achten, was zu einer Verbesserung des sozialen Miteinanders führt.

Der Kurs ist ein Gruppenangebot, wo Kinder mit unterschiedlichen defizitären Ausprägungen aufeinander treffen und voneinander lernen.  Die stilleren, introvertierten Kinder neben den aufbrausenden, extrovertierten Kindern erkennen, dass sie nicht allein mit ihrem „Andersartigsein“ sind, es aber auch Unterschiede gibt.

Bei Hochsensiblen Personen ist die Reizaufnahme größer als bei anderen Menschen. Es ist wichtig einen guten Umgang mit dieser erhöhten Reizaufnahme zu schaffen und an der Entwicklung des Bewusstseins mit diesen Kindern zu arbeiten. Die eigene Wahrnehmung muss gesteuert werden, Reize verarbeitet.

Bewusstseinssteuerung und Selbstzentrierung erlernt das Kind durch Methoden zur Abgrenzung, bewusste Durchlässigkeit und inneren Abstand – sich selbst und anderen gegenüber.

Kinder mit Hochsensibilität zeigen eine starke Abwehr gegen Lärm und Lautstärke. Bestehende Spannungen im Lebensumfeld des Kindes werden sehr stark wahrgenommen. Das Kind versucht diese auszugleichen und nimmt schon in jungen Jahren eine Rolle ein, die es denkt erfüllen zu müssen. Hierbei verliert es jedoch sowohl die Fähigkeit auf sich selbst zu achten, als auch sich selbst in den Vordergrund zu stellen. Das hochsensible Kind hat sehr hohe Ansprüche an sich selbst und leidet sehr, wenn die Ergebnisse seiner Bemühungen nicht seinen eigenen Vorstellungen entsprechen. Ein großer Teil der hochsensiblen Kinder ist leise, ruhig oder auch in sich gekehrt. Doch soziale Begleitumstände in der Kindheit wie Dauerstress, schwelende, unterschwellige Formen von Gewalt und persönlichen Übergriffen, Überforderung, unklare Grenzen und Regeln, systemische Verstrickung und Vereinnahmung führen zu einer Empfindlichkeit und dabei zu Leid. Hierdurch kann es auch zu unvorhergesehenen impulsiven Ausbrüchen kommen, die dann oft mit ADHS Symptomen verwechselt werden.

Hochsensible Kinder mögen meist keine großen Veränderungen. Es ist wichtig vorsichtig und behutsam in der Präventionsarbeit zu arbeiten. Bewegung und Sport, aber auch Entspannungstechniken wie Yoga oder Thai Chi, führen zu einer Beachtung des eigenen Körpers und einer verbesserten Selbstzentrierung, Ausrichtung der Energie und verstärktem Selbstwertaufbau. Durch Clownstherapie, Kunst- und Tanztherapie kann sich das hochsensible Kind zentrieren, sich selbst finden und anderen gegenüber erklären. Dies hilft ihm die bedrängende Vorstellung von „Vollkommen-sein-müssen“ in kreative Prozesse zu lenken.

Der Kurs hilft mit der Reizüberflutung dieser Kinder umzugehen, sowie der Überreizung durch Medienkonsum, falscher Ernährung, Bewegungsmangel, falsch gelernter Selbst- / Wahrnehmung durch Medien und systemischen Familienverstrickungen entgegenzuwirken. Diesen Kindern gilt es Wege zu zeigen sich zu zentrieren, selbst wahrzunehmen, um zu einem glücklichen Erwachsenen heranzuwachsen, der positiv mit seiner Begabung leben kann.