Filmrezension „Sieben Minuten nach Mitternacht“

Filmrezension

Durch Zufall stiess ich letztens auf den Film „Sieben Minuten nach Mitternacht“. Dieser Fantasyfilm mit FSK 12 hat mich sehr berührt und zum Denken angeregt. Es geht um einen 12 Jährigen Jungen, der sich mittels eines herbeigerufenen Monsters seinen Ängsten stellt. Seine Ängste zeigen sich durch Albträume. Er ist ein sehr empfindsamer Junge und scheint auch hochsensibel zu sein. Sein Kampf sind die Verlustängste zu seiner an Krebs erkrankten Mutter, dem Mobbing in der Schule und ein schwieriger Beziehungsaufbau zu seiner Großmutter. Durch Zeichnen verarbeitet er seine Ängste und stellt sich seinen Problemen. Das herbeigerufene Monster erzählt ihm verschiedene Geschichten, die ihm zeigen sollen, dass es nicht nur Gut und Böse oder Schwarz und Weiß auf dieser Welt gibt und dass Dinge manchmal ganz anders sind als sie erscheinen. Durch die märchenhaften Geschichten findet er mehr und mehr über sich selbst heraus und erkennt zum Ende des Filmes hin, dass das Monster seine eigene Stärke ist und die ihm gestellten Kämpfe von sich selbst und innen heraus zu bekämpfen sind.

Er erkennt, dass man andere Menschen oder gegebene Situationen nicht ändern kann und lernt, dass man nur seine Sichtweise zu etwas verändern kann.

Jedes Kind hat seine Kämpfe im täglichen Kampf ums Erwachsen werden. Dabei ist Kampf nicht negativ zu sehen. So wie Aggression birgt Kampf auch eine Chance Energien freizusetzen um Disharmonien wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Es ist ein in Bewegung setzen.

Jedes Kind trägt diese Stärke in sich. Es muss sich nur hinsetzen und es rufen…

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