Quarantäne als Gefängnis des freien Geistes

Gerade für Hochsensible ist diese Zeit eine ganz besondere Zeit. Es ist eine Zeit angebrochen, die Hochsensiblen sehr viel abverlangt und den Druck der Belastungen erhöht. Eine Zeit in der viel bewusster und vor allem aber unbewusster Stress und Druck entsteht, weil viele sich selbst mit ihrer Hochsensibilität noch nicht richtig kennen.

Was genau aber ist es, was zu dieser „stressigen“ Zeit führt und bei anderen vielleicht ein wenig leichter ausfällt?

Zum einen sind da die Sinnesreize, die der Hochsensible vermehrt wahrnimmt und oftmals ungefiltert aufnimmt und bei zu wenig Abgrenzung als eigenes Problem aufnimmt. Hochsensible nehmen die Stimmungen der anderen Menschen wahr und wenn man sich nicht abgrenzt, nehmen sie diese Pakete meist unbewusst auf die Schultern und tragen sie durchs Leben.

Nun stelle man sich eine hochsensible Person vor. Genervt und total überreizt durch das Zumachen des Kindergartens mit den damit verbundenen Zukunftsängsten, die Sorge, dass nun Kind oder man selbst betroffen ist, die Menschen, die sich bei Demos auf die Nase hauen, Stimmen, die Verschwörungstheorien bereitstellen, Gebeten und hoffnungsvollen Glaubensparolen, neben Internetbeschimpfungen, tollen neuen designten Mund- Nase-Schutzmasken und Menschen, die diese nicht richtig aufhaben oder Verkäuferinnen beschimpfen, weil sie keine Maske hinter der Plexiglaswand tragen. Diese Person verbringt nicht gerade eine sehr angenehme Zeit. Und gerade zu diesen Zeiten ist es sehr wichtig sich zu kennen und sich um sich selbst zu sorgen, damit es nicht irgendwann zu einem bösen Knall kommen kann.

Eine Quarantäne ist für Hochsensible ziemlich schlimm, weil man sich so eingesperrt fühlt und man das Gefühl hat seinen Geist einzusperren. Es gibt keine Möglichkeit einen Baum im Wald zu umarmen oder draußen an der frischen Luft zu „atmen“. Natürlich sind zu Hause, ob Homeoffice, Krankheit oder symptomloser Quarantäne der Kreativität erstmal keine Grenzen gesetzt. Man kann viel basteln, kreieren, erschaffen, malen, entwerfen, musizieren oder andersweitig kreativ ausleben. Die Schwierigkeit liegt aber darin, dass nur ein kleiner Angst- oder Problemgedanke die gereizte Person aus der Bahn werfen kann. Eine Krankenwagensirene kann dann manchmal die hochsensible Person überreizen, so dass man schneller und öfter über 70 Prozent Stresslevel hiausschießt und ab diesen 70 % setzt der Verstand aus und man reagiert emotional und hat keine Kontrolle mehr.

Irgendwie fällt dann auch das Schlafen schwer. Und Hochsensible wissen wovon ich spreche, wie man sich verhält, wenn man zu wenig Schlaf hat. Bei mir zum Beispiel ist dies noch schlimmer als der Umstand meinen Hunger durch meine Emotionen nicht bestimmen zu lassen.

Wie gesagt ist den noch wenig „trainierten“ Hochsensiblen dieser Stressaufbau gar nicht so bewusst. Und nur im Stillen bemerken diese Personen, dass es sich ein wenig so anfühlt als sei die Quarantäne so eine Art Gefängnis für den Geist. Denn ein kreativer Geist hat es schwer kreativ zu sein, wenn der Geist eingesperrt ist und man nicht hingehen kann wohin man will. Dennoch ist diese Zeit auch eine wundervolle Zeit, um an sich zu arbeiten und Unbewusstes bewusst zu machen.

Ich bringe sie durch diese Zeiten. Mit mir können sie entweder persönlich arbeiten oder aber auch während einer Quarantäne oder durch eine weite Entferunn über skype oder andere Videomessenger. Mit mir lernen sie die Hochsensibilität kennen und verstehen und bekommen gleichzeitig Handwerkszeug mit an die Hand, um mit dieser wundervollen Gabe der Hochsensibilität umgehen zu lernen. Probleme werden gesichtet und bearbeitet. Selbstbewusstsein aufgebaut und gestärkt.

Schreiben Sie mir gerne eine Mail und wir lernen uns unverbindlich kennen.

Corona, du kannst uns alle mal gern haben!

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